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Film und Serie

Garfield: die Rezepte zum Film

Kurz gesagt

Garfield ist der faule, verfressene Kater, der Lasagne liebt und Montage hasst12. Im Film von 2004 mit Bill Murray als Originalstimme und Thomas Gottschalk in der deutschen Fassung lebt er bei Jon, bis der Hund Odie das bequeme Leben durcheinanderbringt134.

  • Die Lasagne ist Garfields Lieblingsgericht, im Comic wie im Film245
  • Ein Rezept mit Bolognese und Béchamel, das sich am Vortag schichten lässt
  • Ein Filmabend für Kinder und Eltern, der am Montag besser schmeckt als der Montag

Der Film

„Garfield – Der Film“ ist eine amerikanische Produktion von Davis Entertainment und Twentieth Century Fox aus dem Jahr 2004; Regie führte Peter Hewitt, das Drehbuch schrieben Joel Cohen und Alec Sokolow3. Er verbindet Realfilm mit einem am Computer erzeugten Kater34. Breckin Meyer spielt Jon, den Besitzer, Jennifer Love Hewitt die Tierärztin Liz; Garfield spricht im Original Bill Murray, in der deutschen Fassung Thomas Gottschalk124. In Deutschland startete der Film im August 2004134. Er dauert nach filmstarts.de und filmdienst rund 80 Minuten, andere Programmseiten nennen bis zu 90134.

Die Handlung ist schnell erzählt: Jon holt einen Hund namens Odie ins Haus, um die Tierärztin Liz zu beeindrucken. Garfield, der bis dahin über Kühlschrank, Couch und Fernbedienung herrschte, sieht seine Stellung bedroht und wirft den Hund hinaus. Als Odie entführt wird, packt ihn das schlechte Gewissen, und er macht sich auf die Suche123.

Die Kritik war geteilt. Das filmdienst bescheinigt dem Film einfachste Slapstick-Komik und findet, dass die deutsche Synchronisation misslungen ist und dem Comic die Schärfe nimmt3. Für einen Familienabend mit Kindern ist das kein Hindernis, solange man weiß, worauf man sich einlässt.

Essen im Film

Garfields Verhältnis zum Essen steht schon in den Kurzbeschreibungen der Filmseiten: Filmstarts schreibt, der Kater liebe Lasagne und hasse Montage1, kino.de nennt Lasagne seine Lieblingsspeise2, und das filmdienst beschreibt ihn als ebenso faulen wie verfressenen Kater3. Spielfilm.de kündigt an, der Kater futtere seine Lasagne nun auch im Kino, und spricht von Lasagne-Szenen4. Wie viele es sind, wie die Lasagne aussieht und ob sie in der Küche oder im Restaurant gegessen wird, geben die gelesenen Seiten nicht her, und diese Seite erfindet keine Szene dazu.

Die Vorliebe stammt aus dem Comic. Garfields Schöpfer Jim Davis sagte 2014 in einem Interview, er esse selbst gern Lasagne und habe es lustig gefunden, eine Katze zu erfinden, die Lasagne mag; viele Leser schrieben ihm, dass ihre Katzen Lasagne ebenfalls liebten5. Dieselbe Quelle hält fest, dass Garfield keinen Job und keine Schule hat, jeder Tag also gleich aussieht und der Montag als Mahnung an diesen Trott dient5. Das erklärt, warum Lasagne und Montag in einem Atemzug genannt werden: Das eine ist die Belohnung, das andere der Anlass.

Eine Lasagne ist damit das Gericht, das zu diesem Film gehört, auch wenn der Film kein Rezept zeigt. Die Lasagne auf dieser Seite ist deshalb eine klassische Lasagne al forno mit Hackfleisch-Tomatensoße und Béchamel, und kein „Originalrezept“ von Garfield, weil es keines gibt.

Die Rezepte

Garfields Lasagne: das Rezept. Die Lasagne mit Bolognese, Béchamel, Parmesan und Mozzarella, in einer 2-Liter-Form für sechs Portionen. Sie lässt sich am Vortag schichten und kalt stellen und braucht dann nur noch 45 Minuten im Ofen6. Mit einer vegetarischen Variante und einer Anleitung, wie sie am nächsten Tag wieder knusprig wird.

Mehr Rezepte gibt es zu diesem Film nicht, und das ist Absicht: Der Film hat ein Gericht, und das genügt für einen Abend.

Ein Filmabend

Das Menü ist kurz, weil Garfield es auch wäre. Alles Wesentliche lässt sich vor dem Film erledigen, damit niemand während Odies Entführung am Herd steht.

  • Hauptgericht: die Lasagne, am Vortag geschichtet und kalt gestellt. Aus dem Kühlschrank braucht sie etwas länger im Ofen, rechne mit gut 50 Minuten6.
  • Dazu: ein grüner Salat mit Zitronen-Olivenöl-Dressing, der die Sahnigkeit der Béchamel ausgleicht, und Brot für die Soßenreste.
  • Zum Trinken: Apfelschorle oder Wasser mit Zitronenscheiben; für die Erwachsenen ein Glas Rotwein, der zur Tomatensoße passt.
  • Zum Nachtisch: Eis, ein Löffel pro Kopf. Wer es genauer mag, richtet sich nach dem Kater: Er bekommt immer noch etwas.
  • Reihenfolge: erst die Lasagne, dann der Film, die Reste am nächsten Tag. Wer zwei Tage nacheinander Lasagne isst, macht sich ein wenig zu Garfield, was ausdrücklich erlaubt ist.

Zum Zeitplan: Die Lasagne kommt eine Stunde vor Filmbeginn in den Ofen und braucht danach zehn Minuten Ruhe zum Anschneiden6. Der Film läuft rund 80 Minuten13, das passt zu einem Abend unter der Woche. Zu sehen ist er auf DVD und Blu-ray und je nach Zeitraum bei den Streaming-Anbietern; ob er gerade läuft, steht im Fernsehprogramm.

Häufige Fragen

Welches Gericht gehört zu Garfield?

Lasagne. Sie ist die Lieblingsspeise des Katers, das nennen Filmstarts und kino.de12, und Comic-Zeichner Jim Davis hat sie ihm bewusst als Running Gag gegeben5.

Wer spricht Garfield im Film?

Im Original Bill Murray, in der deutschen Fassung Thomas Gottschalk124.

Gibt es ein Originalrezept für Garfields Lasagne?

Nein. Die gelesenen Quellen nennen keine Rezeptur; ein Studio- oder Autorenrezept ist nicht bekannt. Das Rezept dieser Seite folgt einer klassischen Lasagne Bolognese6.

Ab wann ist der Film für Kinder geeignet?

Die Quellen sind uneins: Das filmdienst nennt FSK ab 0 und empfiehlt den Film ab 10 Jahren3, spielfilm.de nennt FSK 64. Wer kleinere Kinder dabei hat, schaut selbst vorher hinein.

Wann ist der Film erschienen?

Als US-Produktion 2004; in den deutschen Kinos lief er im August 2004 an134.

Quellen

  1. FILMSTARTS.de: „Garfield – Der Film“ (Regie Peter Hewitt, Drehbuch Alec Sokolow und Joel Cohen, Besetzung, deutsche Stimme Thomas Gottschalk, Kinostart 19.08.2004, 1 Std. 20 Min., Handlung), https://www.filmstarts.de/kritiken/51612.html (abgerufen 2026-11-01)
  2. kino.de: „Garfield“ (2004; Kinostart 17.08.2004, 80 Minuten, Besetzung, „Lieblingsspeise Lasagne“, Synchronisation Thomas Gottschalk, Original Bill Murray), https://www.kino.de/film/garfield-2004/ (abgerufen 2026-11-01)
  3. filmdienst: „Garfield – Der Film“ (USA 2004, Regie Peter Hewitt, Davis Entertainment/Twentieth Century Fox, Erstaufführung 19.08.2004, 80 Minuten, FSK ab 0, Kritik von Jörg Gerle), https://www.filmdienst.de/film/details/522855/garfield-der-film (abgerufen 2026-11-01)
  4. spielfilm.de: „Garfield“ (2004; Kinostart 19.08.2004, 90 Minuten, FSK 6, Thomas Gottschalk, Lasagne-Szenen), https://www.spielfilm.de/filme/18688/garfield (abgerufen 2026-11-01)
  5. HuffPost (Nell Minow): „Jim Davis Explains Why Garfield Loves Lasagna and Hates Mondays and Why People Love Garfield“ (03.11.2014), https://www.huffpost.com/entry/jim-davis-explains-why-ga_b_6094892 (abgerufen 2026-11-01)
  6. lecker.de: „Lasagne Bolognese“ (Béchamel, 45 Minuten Backzeit, 10 Minuten ruhen, am Vortag schichten), https://www.lecker.de/klassische-lasagne-41003.html (abgerufen 2026-11-01)

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